Was hat eine Sellerie mir dem Untergang der Titanik zu tun?

Kurze Vorgeschichte: Mein Gesprächspartner, der an dieser Stelle nicht genannt werden möchte, verglich den Zusammenhang zwischen „gay" (engl. für schwul) und „Maschendrahtzaun", man erinnere sich (ungern) an Regina Zindler, mit dem zwischen Sellerie und dem Untergang der Titanic. Um mich zu rechtfertigen, ließ ich mich auf einen tiefergehenden Gedankengangund eine gründliche Recherche in allen Geschichtsbüchern der 
Welt, über eben diesen Zusammenhang ein. Und hier... die Wahrheit über den Untergang der Titanic:

Es war einmal vor etwzweitausendfünfhundertsiebenundneunzigeinhalb Jahren in Australien. 
Ein dort ansässiger Koch mit Glatze (die er nicht etwa aufgrund seiner politischen Meinung, sondern wegen dem Ozonloch trug bzw. tragen musste), hörte von der „Titanic"-dem Unsinkbarsten aller Schiffe. Er beschloss, sich einmal in seinem Leben eine Reise mit diesem Schiff zu gönnen. Und so begann er seinen langen, beschwerlichen Fußmarsch. Nur bekleidet mit einem 
rosa Baumwollkleid, weißen Buffaloschuhen, Tennissocken von Boris Becker mit original Autogramm von Nadja Ab Del Farrag und einem schwarzen Slipknot-Cap.Mit dabei hatte er einen lila Army-Rucksack gefüllt mit einem transparenten Ledermantel, einem solarbetriebenen 
Wasserkocher, einem Einweg-Feuerzeug mit der Aufschrift „ACHTUNG! BIOLOGISCH NICHT ABBAUBAR!", einer Leuchtreklame von McDonalds und einer geheiligten, aus Guano gefertigten Büste seiner Mutter. Die war in Australien Stammesmutter der dortigen Ureinwohner, genannt 
Surfer. 
Los ging's von Australien in Richtung China, das damals schon kommunistisch war. An der Chinesischen Mauer fand er ein feuerrotes Unterwäsche-Set (2-teilig) von Anna Kournikova mit einem Aufdruck der Chinesischen Mauer im Maßstab 1:?3. Sehr praktisch, da er bis dato nie Unterwäsche besaß und somit auch nichts damit anzufangen wusste. Von China aus wanderte er weiter nach Russland, welches ebenfalls kommunistisch angehaucht war. Dort gab's aber keinen Zwischenstop. Stattdessen wollte er sich mal das deutsche Volk näher betrachten. Doch 200m hinter der Grenze, er war keine 2 Minuten in Deutschland, bekam er schon von Faschos aufs Maul und so er kehrte nie wieder in dieses gar zu abscheuliche Land zurück. Er reiste weiter nach 
Frankreich, wo er gerade Napoleon und Jacques Chirac beim Schachspielen antraf. Von Frankreich war es bis Southhampton, wo die „Titanic" gebastelt wurde, nur noch ein 
Katzensprung. 
Dort angekommen, setzte er sich zuerst in den hiesigen Burger King und gewann beim Pokern gegen zwei einäugige arabische Ratten-und Rübenzüchter mit drei Beinen aus Island 2 Titanictickets (2. Klasse incl. Vollpension). Er tauschte sie gegen ein Ticket der dritten Klasse und 
3768 Haarziegen. Die verkaufte er auf dem Schiff an kleine Kinder und mit dem eingenommenen Geld bestach er einen Schiffsangestellten, um in die 1. Klasse zu kommen. Von dort schlich er sich 
in die Küche und stahl eine Selleriestange. Auf dem Rückweg zu seiner Kabine traf er suizidgefährdete 125-jährige ältere Dame mit einem Haar, die den ganzen Tag damit verbrachte, 
dieses eine Haar zu pflegen und zu frisieren. Er verliebte sich sofort in sie und lies sich von ihr, nur mit Tennissocken und Brille bekleidet auf der Frauentoilette, malen. Das Gemälde verkauft er einem swasiländischen Antiquitätenhändler namens Asoma Lin Baden (Name aus Sicherheitsgründen vom Autor geändert) und kauft sich von dem Geld einen Liegestuhl auf dem Deck der 1.Klasse. Die ältere Dame hat ihn mit ihrem Endzeit-Gelaber völlig runtergezogen und er beschloss, dafür zu sorgen, dass diese Badewanne, die gleichzeitig über die 15 Weltmeere 
schipperte, endlich sank. Er überlegte hin und her und hin und wieder zurück, aber er kam auf keinen grünen Zweig, weil er ja immer von vorn nach hinten dachte. Da fiel ihm seine Sellerie ein.Er wollte sie an seine australischen Saufkumpanen schicken, die gerade dabei waren, die 
Weltherrschaft an sich zureissen und dies auch immer noch versuchen (... ihr schafft das, wir glauben an euch).Er band die Sellerie an seinen Boomerang, den er als Australier natürlich immer bei sich trug, und wollte den Richtung Polen werfen, um sie dort auf ihre weitere Reise auf einem Tandem, mit fliegenden Teppichen (sponsored by TeppichFreak) davorgespannt, zu schicken. 
Nicht bedacht hatte er bei der ganzen Sache, dass ein Boomerang, einmal geworfen, ja wieder zurückkehrt. Das tat auch der unseres australischen Kochs. Aber nach unten gezogen von 85 kg 
Lebendgewicht der Sellerie, schlug der voll in die Titanic ein, die daraufhin ihren Kurs völlig änderte. Eine Kollision mit einem Frachteisberg aus Jamaika konnte nicht verhindert werden und alles andere wisst ihr selbst... 

(Von Ss.ä.)