| Alles ist anders!
Es war in einer zugegebenermaßen nicht gerade sternenklaren Nacht,
als ich SIE erlangte. SIE, das ist...die Erkenntnis.
Ich habe herausgefunden, liebe Freunde, daß man euch, sowie die
Menschen seit Generationen, für dumm verkauft hat.
Gehört ihr auch zu denen, die glauben, daß wir auf einem
elipsoiden Planeten leben, womöglich gar auf seiner Oberfläche?
Das ist nicht wahr, es ist wahrscheinlich sogar die größte Lüge
in der Geschichte der Menschheit. In Wirklichkeit leben wir nämlich
auf der Innenkugel des Weltalls. Alles, was euch bis jetzt gelehrt wurde,
ist falsch!
Ihr gehört bestimmt immer noch zu denen, die wähnen, daß
am Himmel die Sterne leuchten. Aber in Wahrheit sind das natürlich
keine Sterne, sondern die Straßenlaternen der Städte gegenüber
in der Innenkugel. Wir sehen zum Beispiel die Lichter der Städte in
Amerika, die uns fälschlicherweise als das "Sternbild" "Großer
Bär" erklärt worden sind. Der Polarstern ist in Wirklichkeit
natürlich Rio de Janeiro. Ich prangere das an.
Kleinere Ortschaften, Dörfer sowie Große Kreisstädte
wie Brand-Erbisdorf sind natürlich nicht mit bloßem Auge, sondern
nur mit extrem starken Spiegelteleskopen zu erkennen, weil sie, wie ihr
alla erratet, viel zu wenige Straßenlaternen besitzen. Große
Städte wie New York sind dagegen schon mit bloßem Auge zu erkennen.
Obwohl, wenn man von New York aufmerksam den "Himmel beobachtet, kann man
ein lustiges blinken erkennen. Das sind die Ampeln von Brand-Erbisdorf.
allerdings kann man sie nur bis 21.00 Uhr (MEZ) beobachten, denn dann werden
sie ausgeschaltet.
Nun werden einige Schlaumeier unter euch fragen "Wieso fallen wir nicht
einfach in die Erde hinein, um uns am Mittelpunkt zu einer Großdemonstration
zu treffen? Was ist mit unserer vertrauten Gravitation?" Das ist natürlich
alles Quatsch. Es gibt keine Gravitation, es gibt nur die Fliehkraft, die
entsteht, wenn sich das Universum inklusive unserer Innenkugel um den Mittelpunkt
der selbigen dreht. Deshalb fallen wir auch nicht vom Fußboden her...weg,
sondern bleiben wie festgeklebt auf der Oberfläche. Auch alle anderen
Gegenstände, außer den Fliegen und Flummeln, tun das.
Allerdings ist in diesem Jahr ein Unfall passiert, der mich zum Nachdenken
brachte. Es geht um den sogenannten Absturz der MIR. Auch diese ist natürlich
nicht abgestürzt, sondern nach außen gefallen. Russische Komsomolzen
brachten sie im Jahre 1986 nein, natürlich nicht auf eine Umlaufbahn,
sondern genau zum Mittelpunkt des rotierenden Universums, in dem sie viele
Jahre ruhte. Jedoch, durch eine unwillkürliche Verschiebung des Mittelpunktes,
welche etwa alle 10000 Jahre stattfindet, wurde sie von ihrem Ruhepunkt
abgebracht. Da auch der beste russische Zwirn nicht ewig hält, stürzte
sie nach außen in den Pazifik.
So, liebe Freunde, und nächstes Mal erkläre ich euch, was
es mit der Sonne, dem Mond, den Flugzeugen und anderen Dingen auf sich
hat.
der Beyus
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