| Alles ist anders (Teil 2)
Hier, liebe Freunde, wie versprochen der zweite Teil meines Berichtes
über die wahre Beschaffenheit und den wirklichen Aufbau unseres heimatlichen
Lebensraumes:
Wir erinnern uns: wir sind übereingekommen, daß wir auf
der Innenseite einer Hohlkugel leben.
Nun werden einige besserwisserische Schelme unter euch fragen: “Was
ist denn außen, also um die Hohlkugel herum?” Das ist ganz einfach.
Als erstes kommt eine Hülle aus Asphalt, Beton und ein bißchen
Erde, wie ihr sie sicher alle schon einmal gesehen habt. Diese Erde ist
in seltenen Fällen auch mit so Grünzeugs bewachsen. Darunter
kommt dann noch mehr Erde, sowie haufenweise Dreck, und eine ganze Menge
Felsen. Diese Schicht ist ungefähr 83,578 km dick. Das alles ruht
dann letztendlich in einem Riesigen (so groß, daß ich riesigen
groß schreibe) Batzen. Jetzt werdet ihr alle sagen, daß das,
alles Käse ist, und damit habt ihr des Pudels Kern getroffen. Denn
besagter Batzen besteht aus Käse. Ihr habt richtig gelesen, wir leben
in einem Loch im unendlichen Weltenkäse. Und wie die Löcher in
den Käse kommen, kuckt ihr euch am besten in der Sendung mit der Maus
an.
Wir können vermuten, daß es in einem benachbarten Käseloch
natürlich auch noch andere intelligente Lebensformen gibt Das ist
auch so. Im Volksmund nennt man diese auch “Aliens”. Und es ist wahr, daß
sich einige von ihnen bis zu uns durchgegraben haben, zB. In Roosevelt.
Durch den fürchterlichen Gestank des Käses wurden sie ganz grau,
deshalb nannte man sie auch “die Grauen”.
Früher dachten die Menschen, daß der Mond aus Honigkuchen
besteht. In unserer polytechnisch-wissenschaftlichen Welt wurde dies von
den Gelehrten mit Schimpf und Schande abgestritten Doch die Menschen damals
hatten gar nicht so unrecht. Der Mond ist tatsächlich aus bestem Pfefferkuchen,
und er wurde erschaffen, um uns alle glücklich zu machen. Jedoch hatten
bisher nur Mr Armstrong und Co. Die Möglichkeit, sich am Mond gütlich
zu tun. Was für eine schreiende Ungerechtigkeit. Nun zur Sonne. Wie
ihr alle wißt, ist die Sonne ganz schön hell. Und was ist zum
Beispiel noch so hell? Richtig, eine Rundumleuchte. Unsere liebe, liebe
Sonne ist nämlich eine Rundumleuchte, die genau in der Mitte der Erdhohlkugel
wohnt (wir erinnern uns: die “MIR” ist ein Stückchen außerhalb
des Mittelpunktes, um nicht mit meinem Text in Kollision zu kommen). Um
die Sonne, die übrigens nichts weiter ist als eine riesige Stromsparlampe,
ist ein langgezogener Hohlspiegel angeordnet, der sich langsam dreht. Langgezogen
ist er deshalb, damit alle Gebiete der Erdhohlkugel ein bißchen Licht
und Wärme haben. An den oberen und unteren Enden funktioniert das
aber noch nicht so richtig, deshalb ist es an der Arktis und der Antarktis
auch so kalt. Daß wir im Sommer und im Winter so unterschiedliche
Temperaturen haben, läßt sich folgendermaßen erklären:
Im Sommer ist es natürlich sehr warm. Deshalb wird auch das Wasser
in den Seen, Meeren, Flüssen und Teeeiern warm. dieses verdunstet
ganz fürchterlich. Die dabei entstehende Feuchtigkeit ist so groß,
daß der Hohlspiegel beschlägt. Dadurch wird die abgestrahlte
Wärme geringer. Es wird Winter. Nun werden die Gewässer wieder
kühler, unser Spiegel trocknet wieder, die Wärmemenge wird
größer, und es wird wieder Sommer. So ein Zyklus dauert fast
genau ein Jahr.
So, und nächstes Mal erzähle ich euch, wie das mit den Flugzeugen
funktioniert. Außerdem werdet ihr erfahren, wer die schwedischen
Nihilisten sind und wie und von wem die Welt wirklich beherrscht wird.
Beyus
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